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Software & Digitalisierung

Wie oft pflegen Sie denselben Artikel?

In vielen Betrieben steht ein Artikel viermal: in der Zerlegekalkulation, in der Rezeptur, in der Spezifikation und auf dem Etikett. Viermal gepflegt heißt viermal eine Fehlerquelle. Unsere Warenwirtschaft führt alle Module auf einen Artikelstamm zusammen, jeder Artikel wird nur einmal angelegt.

01, Rechnen

Kalkulation für die Fleischverarbeitung

Die beiden Module, die den größten Unterschied machen. Sie rechnen mit denselben Preisen, mit denen Sie einkaufen, und geben ihre Ergebnisse aneinander weiter: Was die Zerlegung ermittelt, ist die Basis der Wurstkalkulation.

ModulWas es leistet
ZerlegekalkulationVerkaufspreise für alle relevanten Artikel, dazu die Einkaufspreise der Grobteile für die Frage, ob ganze Karkassen oder Teilstücke günstiger sind. Einstufig oder mehrstufig, auf Basis anpassbarer Referenzpreise, mit Historie über längere Zeiträume.
RezeptkalkulationRezepturoptimierung mit automatischer Mengenberechnung nach vorgegebenem Fett- oder Wassergehalt, Preis-Leistungs-Index, Materialdisposition, Vollkostenkalkulation, Nährwerte, gefrorener Anteil und die Deklaration nach Lebensmittelkennzeichnungsverordnung.

Das Ende der Zutatenliste von Hand

Deklaration, Nährwerte und Zutatenreihenfolge entstehen aus der Rezeptur, nicht daneben. Wer heute die Liste für ein neues Produkt selbst zusammenstellt, spart hier den größten Teil der Arbeit.

02, Verwalten

Was danach aus den Zahlen wird

Spezifikation, Rechnung und Etikett greifen auf dieselben Artikeldaten zu. Eine Preisänderung in der Kalkulation ist damit überall wirksam, ohne dass jemand sie an drei weiteren Stellen nachträgt.

SpezifikationsverwaltungSpezifikationen für Ihre Verkaufsartikel, über die Artikelnummer automatisch gefüllt. Das Layout ist frei gestaltbar, die Datenbank dahinter lässt sich auch für andere Darstellungen der Produkteigenschaften nutzen.
FakturierungLieferscheine, Rechnungen, Sammelrechnungen und Mahnungen, dazu Adressverwaltung, offene Postenliste und unterschiedliche Anlieferstellen bei einer gemeinsamen Rechnungsadresse.
EtikettierungJe nach Waagentyp werden die Wiegedaten direkt übernommen und an das Etikettierungsprogramm weitergegeben.
PartyserviceKalkulation und Fakturierung von Partyserviceaufträgen samt Produktionsplänen, Materiallisten, Lieferscheinen und Warenbegleitscheinen.
Vieh-EinkaufAbrechnung des Lebend-Vieh-Einkaufs mit Rechnungsformblatt, Mahnungsvordruck und verschiedenen Mehrwertsteuersätzen.

Das Modul für das Qualitätsmanagement läuft über roXtra und ist auf der Seite zum Qualitätsmanagement beschrieben.

03, Anpassen

Wenn kein Standard passt

Nicht jeder Betrieb braucht ein neues System. Häufig fehlt nur ein Baustein, und der lässt sich auf Excel-Basis bauen, ohne die vorhandene Software abzulösen.

  • Eigene Module auf Excel-Basis. Entwickelt, eingeführt und gepflegt für Zerlegekalkulation, Rezepturpflege, Materialdisposition, Vollkostenkalkulation, Fakturierung, Vieheinkauf, Spezifikationen und Partyservice.
  • Produktionsplanung. Aufbau eines PPS mit dem Ziel, künftige Aufträge besser vorhersehen zu können. In einem Industriebetrieb auch für die Verpackungsplanung umgesetzt.
  • Auswahl eines neuen Warenwirtschaftssystems. Wir begleiten Anforderungsaufnahme, Auswahl und Einführung in den Tagesablauf, statt Ihnen ein System zu verkaufen.

Aus der Praxis

2016 haben wir für einen Industriekunden ein neues Zerlegekalkulations-Schema auf Basis von Verrechnungspreisen entwickelt, mit den dazugehörigen Sollvorgaben. Der Kunde hat das Schema anschließend in sein hausinternes Warenwirtschaftssystem übernommen.

Die Zahlen, mit denen die Kalkulation arbeitet, entstehen an der Zerlegung, mehr dazu unter Produkt & Rezeptur. Die QM-Dokumentation läuft auf Wunsch ebenfalls digital, über roXtra.

Häufige Fragen

Bevor Sie Ihre Software wechseln

Müssen wir unser bestehendes System ablösen?

Meistens nicht. Wir sehen uns zuerst an, was das vorhandene System kann und wo tatsächlich Arbeit doppelt anfällt. Oft fehlt nur ein Modul, und das lässt sich ergänzen. Ein kompletter Wechsel lohnt sich erst, wenn die Artikelpflege selbst zum Problem geworden ist.

Wer pflegt die Daten am Anfang ein?

Die Ersteinrichtung des Artikelstamms machen wir gemeinsam, meist auf Basis Ihrer bestehenden Listen. Das ist der aufwendigste Teil des Projekts und der Grund, warum sich der Umstieg lohnt: Danach existiert jeder Artikel genau einmal.

Unsere Leute arbeiten seit Jahren mit ihren Tabellen.

Das ist ein Argument, kein Hindernis. Wer eine funktionierende Datei hat, behält sie zunächst. Wir setzen dort an, wo dieselben Zahlen mehrfach getippt werden, und dort ist der Widerstand erfahrungsgemäß am geringsten.

Was kostet die Software?

Das hängt davon ab, welche Module Sie brauchen und ob eine Anpassung nötig ist. Im Erstgespräch klären wir zuerst, ob sich der Aufwand bei Ihrer Artikelzahl überhaupt rechnet. Die Beratungsleistung ist zudem häufig förderfähig.

Nächster Schritt

Wie viele Artikel pflegen Sie doppelt?

Sagen Sie uns, womit Sie heute kalkulieren. Sie bekommen eine Einschätzung, ob ein einzelnes Modul reicht oder ob sich der Wechsel rechnet.

  • Eine Einschätzung, ob sich der Umstieg bei Ihrer Artikelzahl lohnt
  • Klarheit, welche Module Sie tatsächlich brauchen
  • Eine Aussage dazu, ob und wie hoch Ihre Beratung förderfähig ist

Lieber einmal gemeinsam draufschauen?

02595 / 38 36 76

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