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Personal & Coaching
Warum gute Leute gehen, hat meistens Gründe im Betrieb
Unklare Aufgaben, keine Einarbeitung, Führung nebenbei. Wir sehen uns an, wie bei Ihnen eingestellt, eingearbeitet, geführt und übergeben wird, und setzen die Maßnahmen mit Ihnen um. Jürgen Huber leitet seit 2019 die Fachgruppe Personal im Bundesverband „Die KMU-Berater“.
01, Ordnen
Personalmanagement vom ersten Gespräch bis zum letzten
Wie ein Betrieb einstellt, einarbeitet und sich trennt, spricht sich über die sozialen Medien in kurzer Zeit herum. Schlechte Personalarbeit trifft deshalb nicht nur den Mitarbeiter von heute, sondern auch die Bewerber von morgen.
Wir gehen den gesamten Weg eines Mitarbeiters durch und legen fest, was an welcher Stelle passiert. Das meiste davon ist keine Frage des Budgets, sondern der Festlegung.
- Stellenbeschreibungen. Klar abgegrenzte Arbeitsbereiche, damit jeder weiß, wofür er zuständig ist.
- Einsatzpläne. Abgestimmt auf die tatsächliche Auslastung, nicht auf Gewohnheit.
- Einarbeitung. Ein festgelegter Ablauf statt Mitlaufen in den ersten Wochen.
- Mitarbeiter-Interviews. Standardisiert geführt, damit aus Stimmungen belastbare Aussagen werden.
- Besetzung von Führungsstellen. Prüfung der Eignung, auf Wunsch mit HBDI-Analyse.
- Trennungsgespräche. So geführt, dass der Betrieb keinen Schaden nimmt.
Aus der Praxis
Seit 2013 begleiten wir einen Betrieb im gesamten Personalbereich: sämtliche Arbeitsprozesse überprüft, standardisierte Mitarbeiter-Interviews geführt, Einsatzpläne neu erarbeitet, Arbeitsbereiche neu definiert, Stellenbeschreibungen erstellt und die Eignung eines möglichen Betriebsleiters geprüft.
02, Qualifizieren
Schulung, die im Betrieb ankommt
Unser Schulungskonzept ist für Fleischereibetriebe entwickelt und deckt ab, was zwischen Produktion und Theke tatsächlich gebraucht wird. Es qualifiziert ungelerntes Personal und bringt Fachkräfte auf den aktuellen Stand.
Qualitätssicherung, Betriebsführung, Produktpräsentation und Verkauf sind auf jedes Lebensmittelhandwerk übertragbar. Fachspezifisch ist nur der Block zur Verarbeitungstechnik, und den stimmen wir auf Ihr Gewerk ab.
| Themenbereich | Inhalte |
|---|---|
| Qualitätssicherung | HACCP, Hygiene und Lebensmittelsicherheit im täglichen Ablauf. |
| Prozesse und Ressourcen | Rezepturoptimierung, Arbeitsabläufe steuern, Zerlegetechnik, Zerlegeschnittlisten, Kuttertechnologie, Erhitzungsprozesse. |
| Produktpräsentation | Thekenbelegung, Schaufenster, Partyservice. |
| Betriebsführung | Grundlagen des betriebswirtschaftlichen Handelns, Rating und Bankgespräch. |
| Kommunikation | Kundenakquise und Kundenbindung. |
35 bis 80 Prozent Förderung
Je nach Bundesland wird jede Schulung zwischen 35 und 80 Prozent gefördert. Genutzt werden können Bildungsgutscheine, Prämiengutscheine und Qualifizierungsschecks, je nach Betriebsgröße und Mitarbeiterstruktur auch eine Förderung über die Agentur für Arbeit. Wir sagen Ihnen, was für Ihren Betrieb infrage kommt.
03, Führen
Wenn der Betrieb Sie führt und nicht umgekehrt
Viele Inhaber arbeiten im Betrieb statt am Betrieb und fühlen sich vom Tagesgeschäft getrieben. Coaching setzt genau dort an. Jürgen Huber ist seit 2010 ausgebildeter Unternehmercoach mit systemischem Schwerpunkt.
- Unternehmercoaching. Ziele klären, Prioritäten sortieren, die Kommunikation zu den Mitarbeitern verbessern und wieder Freiraum gewinnen.
- Führungskräfte-Coaching. Für Betriebsleiter und Meister, die zum ersten Mal ein Team verantworten.
- Nachfolge. Begleitung der Übergabe innerhalb der Familie, als Mediator zwischen den Beteiligten.
Aus der Praxis
Bei zwei Fleischereien haben wir die Übergabe von Vater auf Sohn als Mediator und Unternehmercoach begleitet, in einem Filialbetrieb die Nachfolgeregelung unterstützt. 2019 ging es in einem weiteren Betrieb darum, die Kommunikation zu den Mitarbeitern zu verbessern und dem Chef wieder Freiraum zu verschaffen.
04, Verkaufen
An der Theke entscheidet sich, ob der Kunde wiederkommt
Das beste Produkt nützt wenig, wenn der Kunde aus anderen Gründen zur Konkurrenz geht. Im Verkauf zählt beides: Empathie und Wertschätzung auf der einen Seite, verkäuferisches Geschick auf der anderen.
Wir schulen Ihr Thekenpersonal darin, Kundenwünsche schneller zu erkennen und passend darauf zu reagieren. Die Schulung läuft über dasselbe Förderinstrument wie die fachlichen Themen.
Passt der Personaleinsatz nicht zur tatsächlichen Auslastung, setzt die Prozessoptimierung an. Steckt hinter dem Personalthema eine Standort- oder Nachfolgefrage, die Betriebswirtschaft.
Häufige Fragen
Bevor Sie beim Personal ansetzen
Wir haben keine Personalabteilung. Ist das ein Problem?
Das ist der Normalfall in unseren Projekten. Die Aufgaben liegen beim Inhaber oder bei der Betriebsleitung. Deshalb bauen wir Stellenbeschreibungen, Einsatzpläne und Einarbeitung so, dass sie neben dem Tagesgeschäft zu pflegen sind.
Was bringen Mitarbeiter-Interviews außer Unruhe?
Sie machen aus Vermutungen belastbare Aussagen. Standardisiert geführt und ausgewertet zeigen sie, welche Punkte mehrfach genannt werden und welche Einzelmeinung sind. Bewertet wird der Ablauf, nicht die Person.
Wie läuft eine Nachfolge, wenn Vater und Sohn sich uneinig sind?
Dann ist die Rolle eine andere: Wir moderieren als Mediator zwischen beiden Seiten, statt eine Lösung vorzugeben. Erst wenn die Rollen und Erwartungen geklärt sind, geht es um Zahlen und Termine.
Was kostet eine Schulung, und was übernimmt die Förderung?
Je nach Bundesland werden 35 bis 80 Prozent der Kosten gefördert. Wir prüfen mit Ihnen, welches Instrument infrage kommt, und helfen bei der Beantragung. Den Umfang stecken wir vorher gemeinsam ab.
Nächster Schritt
Woran hakt es bei Ihren Leuten?
Ob Besetzung, Einarbeitung, Führung oder Nachfolge: Schildern Sie die Lage, wir sagen Ihnen, wo wir zuerst ansetzen würden.
- Eine Einschätzung, ob die Ursache im Betrieb oder am Markt liegt
- Klarheit, welche Schulungen für Ihr Team infrage kommen
- Eine Aussage zur Förderquote zwischen 35 und 80 Prozent
Beim Thema Nachfolge lieber persönlich?
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